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Papier oder digitale Patientenakte in der Zahnarztpraxis: Was sich ändert

Vom DentaX-Team ·

Viele kleine Zahnarztpraxen arbeiten noch mit Karteikarten, Terminbuch und einem Heft für die Zahlungen. Das funktioniert, bis eine Akte fehlt, eine Handschrift falsch gelesen wird oder ein Ordner beschädigt ist. Dieser Ratgeber vergleicht Papier und digitale Akten ehrlich, damit Sie entscheiden können, ob und wie Sie umsteigen.

Wo Papier funktioniert und wo es versagt

Papier braucht weder Akku noch Passwort noch Einarbeitung, deshalb hält es sich so lange. Die Probleme zeigen sich mit wachsender Menge: Eine alte Akte zu finden dauert, Handschrift führt zu Fehllesungen, medizinische Hinweise werden leicht übersehen, und ein einziger Wasserschaden, Brand oder verlorener Ordner kann jahrelange Dokumentation vernichten, weil es nur ein Exemplar gibt.

Was digitale Akten im Alltag verändern

Mit digitalen Akten finden Sie Patienten per Name oder Telefonnummer, sehen Termine, Behandlungsverlauf und offenen Betrag auf einem Bildschirm und können Allergien oder Vorerkrankungen markieren, sodass sie bei jedem Öffnen der Karte erscheinen. Einen Plan zu ändern heißt, eine Zeile zu bearbeiten statt eine Seite neu zu schreiben, und die Sicherung ist eine Datei statt einer Kopie.

So gelingt der Umstieg von Papier auf digital in der Praxis

Tippen Sie nicht alles auf einmal ab. Beginnen Sie mit Neupatienten und allen, die diesen Monat einen Termin haben, und lassen Sie ältere Akten nachziehen, wenn die Patienten wiederkommen. Behalten Sie das Papierarchiv für eine Übergangszeit, legen Sie fest, wer für Backups zuständig ist, und einigen Sie sich auf eine einheitliche Schreibweise für Behandlungen, damit die Einträge vergleichbar bleiben.

Checkliste: Umstieg von Papier auf digitale Akten

Häufig gestellte Fragen

Darf ich Papierakten durch digitale Akten ersetzen?

Die Regeln zu Dokumentation und Aufbewahrung unterscheiden sich je nach Land und teils nach Region. Klären Sie das mit Ihrer Zahnärztekammer oder der zuständigen Behörde, bevor Sie Papieroriginale vernichten, und beachten Sie die Aufbewahrungsfristen.

Wie lange dauert der Umstieg einer kleinen Praxis auf digital?

Wenn Sie mit Neupatienten beginnen, ist die Praxis meist nach ein bis zwei Tagen arbeitsfähig, und ältere Akten wandern nach und nach mit, wenn die Patienten wiederkommen. Alle historischen Akten zu übernehmen ist optional und kann Monate dauern.

Was passiert, wenn mein Smartphone oder Computer kaputtgeht?

Dafür gibt es Backups. Bewahren Sie regelmäßige Sicherungen außerhalb des Geräts auf, etwa auf einem Computer oder Speicher, den Sie selbst kontrollieren, und testen Sie die Wiederherstellung, bevor Sie sie brauchen.

Digitale Akten risikofrei ausprobieren

DentaX ist für bis zu vier Patienten kostenlos, sodass Sie einige echte Fälle digital führen können, bevor Sie sich entscheiden.

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